In Vorau trafen sich viele zur Wallfahrt Weltkirche und zum Ehrenamtsfest und zeigten Zusammenhalt.
Bei herrlichem Herbstwetter fand die Wallfahrt Weltkirche heuer in Vorau statt. Sie versammelte über fünfzig WallfahrerInnen aus nah und fern: Neben Fuß- und BuswallfahrerInnen aus den Pfarren Graz-Christkönig und Graz-Hl.Schutzengel und TeilnehmerInnen aus dem SR Vorau nahm auch die Delegation unserer brasilianischen Partnerdiözese Bom Jesus da Lapa teil. Sie war es auch, die mit ihren Gesängen der Wallfahrt eine besondere Kraft und Schönheit verlieh.
Ein weiterer „stiller Begleiter“, wie Pfarrer Wolfgang Schwarz ihn nannte, war der brasilianische Fluss São Francisco, der die Region unserer Partnerdiözese mit Wasser versorgt. Durch den Raubbau an der Natur wird das Wasser im Fluss immer weniger, was das Leben der Bevölkerung bedroht. Ab der ersten Station bei der Vorauer Friedhofskirche mit den Impulsen durch Missio und Welthaus wurde seiner gedacht.
„Der Fluss ruft um Hilfe“, beschrieb Francimara Souza Pereira dos Santos aus Bom Jesus da Lapa eindringlich seine Situation bei der zweiten Station in der Vorauer Marktkirche zum Hl. Ägydius. Als dort Wasser aus dem Rio São Francisco und der Mur im Taufbecken vereint und vom brasilianischen Bischof Dom Rubival Cabral Britto gesegnet wurde, war für alle TeilnehmerInnen die lebensspendende Kraft des Wassers spürbar.
Dass wir alle – egal an welchem Ort – Verantwortung für unser „gemeinsames Haus“ und die Menschen und Natur in ihm haben, wurde im dritten Beitrag deutlich. Der Arbeitskreis „Team Nächstenliebe“ aus dem SR Vorau gestaltete die letzte Station der Wallfahrt im Innenhof des Stiftes. Abschließend waren die WallfahrerInnen eingeladen, am Ehrenamtsfest des Seelsorgeraums teilzunehmen.